Bildung

 

Gedenken an Srebrenica 1995 - Eine Studienreise nach Bosnien und Herzegowina

Am 7. Juli 1995 wurde die UNO-Schutzzone Srebrenica von den Einheiten der bosnischen Serben eingenommen. Der Eroberung folgte an dem 11. Juli ein Massenmord an Männern, die sich teilweise auch auf dem Gelände der holländischen Blauhelme befanden. Die Schätzungen gehen von ca. 8.000 ermordeten Männern aus. Die Toten wurden in Massengräbern auf dem gesamten Gebiet der "Republika Srpska" verscharrt. Um die Spuren zu verwischen, wurden die Gräber in den folgenden Jahren mehrfach verlegt. Im Prozess vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gegen den damals befehlshabenden Kommandierenden der Armee der "Republika Srpska", General Krstic, wurde das Verbrechen als Genozid eingestuft.

Die Michael-Zikic-Stiftung hat gemeinsam mit dem Seminar für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn im Juni 2004 eine Exkursion von Studierenden nach Bosnien und Herzegowina veranstaltet. Die Reise hat an der Gedenkstätte für die Ermordeten in Srebrenica in Potocari begonnen. Die folgenden Aufnahmen stammen von dieser Reise (Aufnahmen von Milan Kosanovic und Margarita Tomase).


 
 
 
 
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